
Jaya The Cat
30 Dezember 2025
Roots-Reggae, Ska, Punkrock: Die drei Hauptzutaten des Cocktails, den Jaya The
Cat auch auf ihrem am 17. November erscheinenden neuen Album „A Good Day For
The Damned“ zusammenmischen, rufen normalerweise eher Bilder von sonnigen
Stränden, der coolen Lockerheit Kaliforniens oder zumindest dem schwülen Dunst
Floridas vor das geistige Auge. Umso erstaunlicher, dass die Band um Mastermind
und Frontmann Geoff Lagadec und Schlagzeuger David Germain ihren Ursprung im
klimatisch eher milden Boston hat. Dass Jaya The Cat sich hingegen 2003 die
europäische Metropole Amsterdam als neues Hauptquartier aussuchen und ihre
cremige Sound-Mische von dort aus auf bislang vier Alben an das Partyvolk bringen,
passt so gut zusammen wie Piña Colada und karibische Sonne.
Dabei sollte man allerdings nicht meinen, dass sich die Band allzu stark von dem
zurückgelehnten Flair der holländischen Hauptstadt hat inspirieren lassen. Denn wer
eine vergleichbar explosive, wandlungsfähige und dynamische Live-Band aus dem
Skapunk-Sektor sucht, sollte eine Lupe im Gepäck haben – hunderte von Shows
zwischen ausverkauften Headliner-Touren, Support-Slots für Bands wie die
Beatsteaks, Less Than Jake oder Sublime und prestigeträchtigen Festivalauftritten
auf dem Ruhrpott Rodeo, dem Pukkelpop und dem Lowlands sind Beweis genug für
die musikalische Feuerkraft des Quartetts.













